Christoph Butterwegge

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Migrations-, Integrations- und Minderheitenpolitik

Durch den Globalisierungsprozess gewinnt das Phänomen der Migration seit einiger Zeit an Brisanz. In fast allen Teilen der Welt nehmen die Wanderungsbewegungen zu, sei es, weil Menschen jenseits der Grenzen ihres Herkunftslandes einen Arbeitsplatz und eine Existenzgrundlage für sich und ihre Familie zu finden hoffen, sei es, weil sie aufgrund politischer Verfolgung, religiöser, rassistischer bzw. geschlechtsspezifischer Diskriminierung, ökologischer Katastrophen oder vor (Bürger-)Kriegen fliehen müssen.

Donnerstag, 02. Nov. 2006 - 19.00 Uhr
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Uhlhornsweg
Raum A 14/0 - 030 Hörsaalgebäude

Veranstalter: förderverein internationales fluchtmuseum e.v. oldenburg
in Zusammenarbeit mit: Interdisziplinäres Zentrum für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM), CvO-Universität Oldenburg
Gefördert durch die Heinrich Böll Stiftung



{mosimage}Prof.Dr. Christoph Butterwegge
Universität Köln, Abteilung für Politikwissenschaft,
Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien

Sie wollen Mitglied werden?

Unser - pardon - Ihr Verein genießt keinerlei institutionelle Förderung, er erhält also keine regelmäßigen finanziellen Mittel für laufende Kosten wie Miete, Energiekosten, Kommunikation, Büro, Teilnahme an Fortbildungen, Tagungen und Konferenzen und schon gar nicht für Honorare und andere Personalkosten.

Nur die Veranstaltungen wie Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, usw. können durch Projektfinanzierungen bewältigt werden.

Da bleibt in der Regel nicht viel übrig. Dennoch: Unsere Veranstaltungen können meist ohne Eintritt besucht werden. Wir bitten eher um Spenden, wollen wir doch, dass sich auch Menschen mit geringem Einkommen historischen und politischen Themen widmen können.

Ja, und dann ist da noch unser Mitgliedsbeitrag von 12 € im Jahr! Eigentlich nur ein symbolischer Beitrag, der eine Mitgliedschaft in unserem Verein für jeden Menschen möglich macht. Sie dürfen selbstverständlich darüber hinaus mehr bezahlen oder auch spenden(wir können Spendenbescheinigungen ausstellen).

Über die finanzielle Förderung hinaus wünschen wir uns auch Ihr Engagement.

Geben Sie uns, was Sie wollen und können: Zeit, Kompetenz, Ideen, Vorschläge, Rat, tätige und technische Hilfe, Kontakte, Material für die Vereinsarbeit ( Dokumente, Bücher, Filme, Photos, Gegenstände...).

Auslagen, die in unserem Auftrag entstanden sind, erstatten wir Ihnen natürlich, sofern Sie sie nicht spenden wollen.

Wenn Sie möchten, schließen wir auch einen Vertrag mit Ihnen über Ihre Zeit- und Engagementsangebote!

Sicher möchten Sie uns vorher noch persönlich kennen lernen?

Rufen Sie an (0157 74 50 33 27 )

oder schlagen Sie einen Termin per Email  (info [at] fluchtmuseum.de ) vor.

Wir freuen uns auf Sie !

Der Vorstand besteht satzungsgemäß aus maximal 5 Personen: Dem ersten Vorsitz und dem zweiten, bzw. stellvertretenden Vorsitz, der Geschäftsführung, der Schriftführung und der Konto-, bzw. Kassenverwaltung.

Alle Ämter werden unentgeltlich (ehrenamtlich) ausgeübt

Der Vorstand strebt eine umfangreiche und stetige Kommunikation und Informationsübermittlung aller vereinsrelevanten Ereignisse, Projekte, Pläne und Entscheidungen zwischen Vorstand und Mitgliedern an. Die Vorstandssitzungen sind vereinsöffentlich, die Beschlussprotokolle werden den Vereins- und Beiratsmitgliedern per email zugestellt.

Die Vorstandssitzungen finden in der Regel am 2. Donnerstag im Monat in den Geschäftsräumen des Ökumenischen Zentrums Oldenburg e.V, Kleine Kirchenstraße 16 (neben dem Weltladen) jeweils um 18 Uhr statt.

Aktueller Vorstand

Ulrich Hartig ( 1. Vors.),  Juliane Litsch-Landfried (Schriftführerin), Hilmar Froelich (2. Vors.), Hinni Speckmann (Kassenwart)

 

Jeder Mensch hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen

Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Förderverein internationales Fluchtmuseum e. V.

Wir verbinden Geschichte und Gegenwart,
damit Fluchtereignisse und Fluchtursachen nicht in Vergessenheit geraten 

Ein Dokumentations,- Informations-, Bildungs- und Solidaritätsprojekt in Oldenburg,
der Metropolregion und über Grenzen hinweg.

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Kultur und Geschichte im Nordwesten.

Unter diesem Titel bietet der Förderverein internationales Fluchtmuseum  Exkursionen zu Gedenk- und Dokumentationsstätten, Gedenkorten und Museen im Nordwesten Niedersachsens an. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler in Sprachlernklassen.

Bisherige Zielorte waren das Auswandererhaus in Bremerhaven, das Landesmuseum für Natur und Mensch mit der Ausstellung "Sehnsucht Europa", das Gröschlerhaus, eine Dokumentations- und Bildungsstätte für jüdisches Leben in Jever und die Blaudruckerei Jever. >Am 25. Juni besuchten zwei Sprachlernklassen und eine Regelklasse die Dokumentationsstätte Norden/Tidofeld der Evang.-Luth. Landeskirche Hannover, in der die Ankunft, Versorgung und Integration von deutschen Vertriebenen in einer multimedialen Ausstellung präsentiert wird.

Insbesondere die geflüchteten Teilnehmenden folgten interessiert und gespannt den Ausführungen des pädagogischen Mitarbeiters der Dokumentationsstätte, der in Einzelgruppen die Themen vertiefen konnte und selbst in der Konfrontation mit aktuellen Fluchterfahrungen dabei einiges lernen konnte.

Der Förderverein wird die Reihe fortsetzen, sofern die beantragten Mittel verfügbar sind. Alle Oldenburger Schulen mit Sprachlernklassen sind eingeladen, an diesem Projekt teilzuhaben. Kontakt: Ulrich Hartig, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Mobil: 0157-74 50 33 27

Photo: Stefan Heinze

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Unser neues Veranstaltungsformat

AFRIKA ANDERS DENKEN

Migration und Neuanfang in Südafrika

Donnerstag, 6. Juni 2019, 19 Uhr

kreativ:LABOR (Kulturetage), Bahnhofstr. 11, Oldenbirg i.O.

Gesprächsabend mit der Autorin Dr. Rita Schäfer , Eintritt frei

 

  Südafrika ist das wichtigste Einwanderungsland in Afrika. Im Lauf seiner wechselvollen Geschichte kamen Immigranten aus verschiedenen Regionen Afrikas und von anderen Kontinenten. Deshalb lassen sich innovative und konfliktreiche Prozesse von Migration und Globalisierung hier besonders gut erkennen. Migration ist ein Schlüssel zum Verständnis Südafrikas.

Seit Jahrhunderten strukturiert sie die Gesellschaft und beeinflusst Bildung, Religion und Kultur. Einwanderung prägt die gesamte Arbeitswelt - von Winzerbetrieben bis zu Minen und Fabriken. Nationalökonomische Planungen zielten immer darauf ab, Migrationsprozesse zu steuern.

Das betraf den Import und die Ausbeutung von Sklaven, Vertrags- und Wanderarbeitern. Couragiert organisierten sie Widerstand gegen die rassistische Kolonialverwealtung und das Apartheidregime.

Südafrika ist auch das Ziel von Kriegsflüchtlingen: Vertriebene und Verfolgte suchen am Kap der guten Hoffnung Schutz vor Gewalt. Das Asylrecht des Landes gilt als vorbildhaft und seine Demokratie wird von Menschen, die aus Diktaturen geflüchtet sind, geschätzt. Wie die vielbeschworenen Regenbogennation die Integration handhabt, ist Thema dieses Buches.

 

 

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Afrikanische Konferenz in Dortmund diskutiert zukunftsweisende Projekte

Afrikanerinnen und Afrikaner gestalten die  Zukunft ihrere Länder in eigener Verantwortung! Wollen und brauchen sie dafür unsere Partnerschaft mit Oldenburg und Deutschland?

Mittwoch, 26. Juni 2019, 19 Uhr

kreativ:LABOR (Kulturetage), Bahnhofstr. 11, Oldenburg i.O.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Immer mehr Afrikanerinnen und Afrikaner, die in Deutschland und anderen europäischen Ländern leben, melden sich zu Wort. Sie vertreten selbstbewusst ihre Vorstellungen über eine eigenverantwortliche Entwicklung Afrikas und wollen sie in konkreten Projekten und Programmen verwirklichen. Sie akzeptieren nicht länger die postkolonialen Vorschriften und Entmündigungen durch die Länder des Nordens.

AfricanTide Union rief zu einer zweitägigen Konferenz in Dortmund auf, um sich zum Jahrestag der Organisation der Afrikanischen Union (OAU), heute Afrikanische Union (AU), über Wege und Ziele für eine selöbstbestimmte Entwicklung Afrikas auszutauschen und die Zukunft ihres Kontinents zu entwerfen.

Drei Mitglieder unseres Vereins, aus Zimbabwe stammend, haben an dieser Konferenz teilgenommen, werden darüber berichten und mit uns ins Gespräch kommen.

 

 

 

 

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Ostermarsch 2019

Klimaschutz und Abrüstung gehören zusammen

Die Politik der Bundesregierung hat großen Anteil an der verheerenden weltpolitischen Situation. Angesichts der Alarmstufe ROT für den Planeten Erde fordern wir von der Bundesregierung eine Politik der Entspannung statt Aufrüstung.

 

 

  • Abrüsten statt Aufrüsten – keine Aufstockung des deutschen Rüstungsetats auf 70 Milliarden Euro                                                  Investitionen gehören in den Klimaschutz, in den Wohnungsbau und ins Sozialsystem
  • Kein Ausbau der geplanten europäischen Militärkapazitäten: Nein zu PESCO* !
  • Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr
  • Keine Waffenexporte
  • Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsantrags  
  • Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und Europa
  •  Verständigung und Frieden mit Russland
  • Friedliche und gerechte Lösungen der Krisen im Nahen und Mittleren Osten (* Permanent Structured Cooperation)

Unterstützende:

‚Aufstehen‘ Oldenburg und Region; GEW Oldenburg-Stadt;
DIE LINKE Oldenburg/ Ammerland; VVN/ BdA
Axel Brammer, MdL SPD; Bernd Bischof, Vors.AfA Ol-Land;
Helmut Hinrichs, Bürgermeister a.D; Ulfert Kaufmann, AfA Ol-Stadt - und andere

Spendenkonto: Peter Niebuhr THK Friedensbündnis, IBAN: DE07 2805 0100 0092 8740 31
V.i.S.d.P:: Ulrich Glade

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GUTE IDEEN UND PROJEKTE UNTERSTÜTZEN WIR GERNE, AUCH WENN - WIE IN DIESEM FALL - UNSER KOOPERATIONSANGEBOT UND UNSERE FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE SEEBRÜCKE OLDENBURG ABGELEHNT WURDE.

 

PERSPEKTIVEN AUF FLUCHT

Eine Filmreihe des Medienbüros Oldenburg in Kooperation mit dem Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der "Seebrücke Oldenburg".


Die Initiator*innen der Filmreihe möchten wichtige Hintergrundinformationen zum Thema Flucht und Migration nach Europa liefern. Damit soll ein Raum eröffnet werden, um über die Folgen europäischer Lebensweisen und Wirtschaftspolitik zu reflektieren sowie mögliche Interventionen zu diskutieren.
Thematisch geht es um Seenotrettung, Waffenhandel und Rüstungsindustrie, Klimawandel, Armutsmigration und die Lebenssituation von Geflüchteten in Deutschland.
Vor jedem Film wird in Zusammenarbeit mit Studierenden der Universität Oldenburg in die jeweilige Thematik eingeführt. Im Anschluss an die Filme möchten wir Gelegenheit bieten, sich mit anderen auszutauschen, Fragen zu stellen und zu diskutieren.
Um finanzielle Hürden zu vermeiden werden die Filme gegen Spenden gezeigt. Die Einnahmen werden zugunsten der NGO „Sea Eye“ gespendet.

Dienstag, 21.05. , 18 Uhr
Die Mission der Lifeline

Regie: Markus Weinberg, Deutschland 2019. 68 Minuten


Ihr Ziel: Geflüchtete Menschen vor dem Ertrinken retten.
Dafür haben Axel Steier und das Team des Dresdner Seenotrettungsvereins „Mission Lifeline“ erfolgreich Spenden gesammelt. Mit einem eigenen Schiff sollte es ins Mittelmeer gehen. In seiner Heimatstadt Dresden schlägt Axel Steier für die Idee nicht nur Liebe entgegen. Neben öffentlichem Hass muss er Angriffe, Ermittlungen und Prozesse aushalten.
Und dann die Realität auf dem Meer: Boote voller Schutz-suchender, die vor aller Augen zu sinken beginnen, Ölverlust, Beschuss durch libysche Milizen.Über zwei Jahre lang hat Filme-macher Markus Weinberg Axel und sein Team mit seiner Kamera begleitet - bis auf das Schiff vor der libyschen Küste, wo sich der Versuch Leben zu retten zunehmend auch zu einem Kampf um die europäische Idee entwickelt.
Internationale Bekanntheit erlangte Mission Lifeline als das Schiff des Vereins im Juni 2018 mit 234 geretteten Schutzsuchenden an Bord tagelang einen Hafen suchte, weil kein Staat der Crew das Anlegen erlaubte.
Der Oldenburger Sören Moje war bei Rettungsaktionen der „Mission Lifeline. Search and Rescue“ dabei und wird nach dem Film über diese Arbeit berichten und Fragen beantworten. Zudem wird die Seebrücke Oldenburg ihre Arbeit  (-sweisen) vorstellen.


Dienstag, 14.05., 18 Uhr

Keinheimatfilm. Willkommen in Deutschland

Regie: Susanna Wüstneck, Deutschland 2018, 75 Minuten


Der Film erzählt die Geschichten geflüchteter Menschen, die 2015 in der Notunterkunft einer kleinen Gemeinde im Münsterland ankommen. Einige Monate vergehen, bis sie endlich ein neues Leben in Deutschland beginnen können. Ohne Verwendung eines Kommentars zeigt der Film all die spontanen Augenblicke, die Beweggründe von Flucht, Schwierigkeiten und Glücksmomente, Heimatverbundenheit, Ängste, Verzweiflung und Akzeptanz des Schicksals, Ungeduld und Dankbarkeit und gibt auf diese Weise den Menschen, die zu uns kamen, eine authentische Stimme.
Im Anschluss wird die Regisseurin Susanna Wüstneck für ein Gespräch anwesend sein.

 

 

 

 Dienstag, 9.04., 18 Uhr
Der Tod, die Waffen, das Schweigen

Das Oberndorf-Syndrom