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+++ ALFRED H. FRIED - Pazifist und Friedensnobelpreisträ#ger +++ eine Biografie - eine Lesung mit Dr. Petra Schönemann-Behrens +++ Montag, 13. Februar, 19:30 Uhr +++ Jochen-Klepper-Haus, Bremer Str. 28, Oldenburg +++

Förderverein internationales Fluchtmuseum e. V. 

Wir verbinden Geschichte und Gegenwart, damit Fluchtereignisse und Fluchtursachen nicht in Vergessenheit geraten 

Ein Dokumentations,- Informations- und Bildungsprojekt in Oldenburg, der Metropolregion und über Grenzen hinweg... 

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Montag, 13. Februar, 2012, 19:30

Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Oldenburg-Osternburg

Alfred H. Fried
Friedensaktivist – Nobelpreisträger: eine Biografie 

Lesung mit Dr. Petra Schönemann-Behrens 

Petra Schönemann-Behrens, 1962, studierte Germanistik und Geschichte. 1999 begann sie mit den Forschungen über Alfred H. Fried, die 2004 in eine historisch-biographische Dissertation an der Universität Bremen mündeten. Sie ist Lehrerin an einem Gymnasium, leitet historische Projekte und arbeitet als freie Lektorin und Qigong-Lehrerin in Oldenburg.

Veranstalter: Förderverein internationales Fluchtmuseum e. V.

Kooperationspartner:

Evang.- lutherische Kirchengemeinde Osternburg, Runder Tisch und Bürgerverein Osternburg, DHB-Netzwerk Haushalt

Eintritt frei

1911, vor genau hundert Jahren, wurde Alfred H. Fried der Friedensnobelpreis verliehen.
Alfred Hermann Fried (1864-1921) ist gerade 17 Jahre alt als er in Wien Kriegsbilder des russischen Malers Wereschagin sieht, die ihn nicht mehr loslassen. Als ältester Sohn einer armen jüdischen Familie in Wien geboren, geht er nach der Ausbildung zunächst nach Berlin, wo er als Buchhändler und Verleger arbeitet. 1891 schließt er sich der Friedens-Nobelpreis-Trägerin Bertha von Suttner an und wird schon bald einer der führenden Köpfe der deutschsprachigen Friedensbewegung.
1892 gründet Fried die Deutsche Friedensgesellschaft, 1899 die bis heute existierende Zeitschrift Die Friedens-Warte. In zahlreichen Werken entwickelt er seine Theorie des organisatorischen Pazifismus, die viele spätere Entwicklungen vorwegnimmt. 1911 wird seine unermüdliche Arbeit mit dem Friedens-Nobelpreis belohnt. Dennoch stirbt Fried im Alter von 56 Jahren verarmt und von der Welt vergessen in seiner Geburtsstadt Wien. Das visionäre Potential seiner Ideen sollte sich der Menschheit erst nach zwei grausamen Weltkriegen erschließen.
 
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